Mehr Tote zu Hause als durch Verkehrsunfälle - Prävention hilft

Die eigenen vier Wände – ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen. Aber Achtung: Der gefährlichste Ort in Deutschland ist die eigene Wohnung. Die meisten Unfälle lassen sich aber vermeiden.

Das Sprichwort “Die meisten Unfälle passieren zu Hause“ kommt nicht von ungefähr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden (destatis) ereignen sich jährlich rund 5,36 Millionen Unfälle allein in Heim und Freizeit. Nicht alle enden mit dem buchstäblichen blauen Auge, sondern haben oft schwerwiegende Folgen. Während es sich bei Sport- und Freizeitverletzungen meist um Prellungen, Verrenkungen und Knochenbrüche handelt, entstehen im Haushalt zusätzliche Wunden, speziell Schürfwunden, Schnittverletzungen, Verbrennungen sowie Vergiftungen.

Über 5000 Tote im Haushalt pro Jahr

Speziell für Senioren und Kinder sind die eigenen vier Wände ein gefährliches Terrain: Fast jeder zweite Unfall (49 Prozent) stößt Menschen über 65 Jahren zu Hause zu. Eine Befragung unter Eltern gibt ebenso Grund zur Besorgnis: Ein gutes Drittel der Kinder (34 Prozent) hatte bereits einen Unfall. Dabei sind 60 Prozent der Unfälle daheim passiert, nur 14 Prozent dagegen im Straßenverkehr.

Die Experten des "Gütesiegel Sicheres Haus" helfen Ihnen, Gefahrenquellen in den eigenen vier Wänden aufzuspüren und diese unschädlich zu machen, damit man sich in den eigenen vier Wänden sicher fühlen kann.

Schützen Sie sich vor Einbrüchen

Einbrecher

In Deutschland wird alle vier Minuten in eine Wohnung oder ein Haus eingebrochen. Das geht laut WELT am SONNTAG aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Danach stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche im letzten Jahr um 9,3 Prozent. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren!

Wir erklären Ihnen, wie Sie sich vor Wohnungseinbrüchen schützen können.